...und dann war es auch schon wieder vorbei. Das letzte nächtliche Bilderbearbeiten, der letzte Upload, das letzte Backup und dann heißt es nur noch ab ins Bett. Auch wenn die nächsten Tage zum Teil noch von Muskelkater vom hin und her Sprinten zwischen den Locations geprägt sind, übernehmen dann doch schön langsam die positiven Erinnerungen die Gedankenwelt. Auch heuer haben sich einige Locations geändert. So war die Hauptbühne im Wiener Metropol, die Conferences im WEST - der alten WU - und die meisten Konzerte in Gürtellokalen zwischen Kramladen und Fanialive.


Die doch weit auseinander liegenden Bühnen und die zahlreichen Timeslots abzudecken wäre ohne ein fantastisches Team nicht möglich gewesen. Deswegen vorweg ein Großes Dankenschön für euren Einsatz an Hannah, Klaus, Maria und Patrick!


Das war mein Waves 2023



Bild, Profilbild von Alex
Der Weg vom Loft zum Metropol war weit. Aber jedes Mal ließ ich mich von diesem bunten und frohen Treiben bis zu diesem versteckten Juwel leiten und war beeindruckt was sich hinter so manch trister Fassade verbirgt.
- Alex


Für mich war schon das erste Event, das Panel "Fair Pay // Fair Play" eines der Highlights. Ein Thema welches sich quer durch die Branche zieht und wesentlich mehr Beachtung bekommen sollte. Musikalisch war für mein Rockerherz heuer auch wieder einiges mit dabei. So überzeugten mich am ersten Tag Jamila & The Other Heroes im Kramladen und Shelf Lives im Loft. Mit Hańba! und Tautumeitas wuchs meine Highlightliste an Tag zwei. Die Street-Folk-Band aus Polen mit punkigem Anstrich nahm das Publikum im Metropoldi auf eine fiktionale Reise zum Ursprung des Punks mit, bis mich anschließend Tautumeitas auf der Mainstage mit einer tollen Bühnenshow mitrissen. Der letzte Tag startete wie die letzten Jahre schon mit der Delegates Tour bei der man die Möglichkeit bekommt ganz spezielle Plätze in Wien kennenzulernen. Schön mitzuerleben war, dass die Musikerin BEX im Anschluss den XA-Award gewonnen hat, da wir den Vorabend gemeinsam nach ihrer tollen Show ausklingen ließen. Auf der Bühne waren es dann vor allem Brothertiger und Deijuvhs die mir von meinem letzten Tag in Erinnerung geblieben sind.






Bild, Profilbild von Hannah
Kein Festival erzählt so viele Geschichten und gibt so vielen unterschiedlichen Personen eine Bühne und Raum sich zu zeigen oder zu entdecken, wie das Waves Vienna.
- Hannah


Beim diesjährigen Waves Vienna ist mir wieder bewusst geworden, was dieses Festival so besonders macht: Gegenseitige Akzeptanz, Wertschätzung und Aufeinander-Schauen. Es ist immer wieder schön zu erleben, dass das Publikum und die Veranstalter*innen bei diesem Festival so bunt gemischt ist, wie es nur sein kann und jede Person, egal welcher geschlechtlichen Zugehörigkeit, Hautfarbe, Körperform oder etwaiger Abweichungen der Norm einen Raum bekommt, in dem sich alle Menschen wohl fühlen können. Besonders auffällig wurde das an Tag 2 im Loft Wohnzimmer, wo queeren Personen komplett die Bühne gegeben wurde und ein Safe Space für alle entstand. Auch musikalisch gab es für mich wie jedes Jahr einige Acts, die es mir trotz des Fotografierens nebenbei angetan haben. Turfu, bei der das Publikum ganz neue Seiten der Ziehharmonika erleben durften. Bex, deren Energie mit Sicherheit große Hallen einnehmen kann. Reveal Party, wo der humoristische Seiten von autistischen Front-Personen überwältigen. Rian, dessen Charme viele Herzen schmelzen lässt. Astrid, die mit dem Einsatz ihrer Harfe eine ganz neue Art der Rockmusik zaubert. Anna Mabo, die mit ihrer Musik nicht nur großartige Klänge erzeugt, sondern auch tolle Geschichten erzählt.



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