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November 10th 2020

Discovering - Diversity. Similarity. Equality. II

gepostet von Alex und Hannah, in Menschen
Titelbild zu Discovering - Diversity. Similarity. Equality. II
English version

Discovering - Diversity. Similarity. Equality. II

"Bewusst haben wir diese drei sehr ausdruckstarken Begriffe gewählt. Vielfalt, Ähnlichkeit und Gleichheit. Unsere Welt ist geprägt von einer Vielfalt die wir von nirgendwo anders kennen. Auf das Leben bezogen hat die Erde als höchstes Individuum den Menschen hervorgebracht. Jeder Mensch ist in seinem Sein anders als seine Mitmenschen. So haben sich vielfältige äußerliche Merkmale, Kulturen, Sprachen, Traditionen aber genauso Meinungen und auch Weltanschauungen entwickelt. In der Vielfalt gibt es aber auch sehr viele Ähnlichkeiten wie zum Beispiel unsere Bedürfnisse, Gefühle, Probleme und Wünsche. Trotz der Vielfalt und besonders wegen der Ähnlichkeiten sind wir in gewisser Hinsicht auch gleich. Gleichheit umfasst unseren Wert, der bei jedem Lebewesen gleich groß ist, die Bedeutsam- und Menschlichkeit. Ebenso teilen wir uns alle einen Planeten."

Hier wollen wir aufzeigen wie nahe diese drei Begriffe beisammen liegen, indem wir auf die Straße gehen, Menschen begegnen, sie abbilden und ihnen zuhören. Durch viele verschiedene Portraits(Diversity), durch immer ähnlich gestaltete Bilder, Zitate, Geschichten(Similarity), und durch die Gleichbehandlung und Gleichdarstellung jedes einzelnen(Equality) stellen wir dies in unseren Beiträgen vor.

(Discovering - Diversity.Similarity.Equality)


Auch für den zweiten Teil unserer Serie "Discovering - Diversity. Similarity. Equality.", haben wir wieder drei Menschen interviewt und portraitiert. Sami, den wir aus einem unserer Lieblingslokale kennen, an seinem Arbeitsplatz, Alois den wir über sieben Ecken getroffen haben und Karo, die wir ganz zufällig im WUK kennenlernen durften. Diese verschiedenen Arten Menschen kennenzulernen und zu treffen passt auch genau zu unserem Projekt. So stellen wir euch auch diesmal wieder die Verschiedenheiten, aber natürlich auch die Gemeinsamkeiten so vieler Menschen vor.

  • Beitragsbild
  • Diversity – Vielfalt ist immer besser als Einfalt. Wir alle haben eigene Persönlichkeiten und sind einzigartige Individuen. Nicht nur in der Gesellschaft, auch in der Familie. Vielfalt ist die Farbe im Leben. Durch Vielfalt bestehen unterschiedliche Lebensarten, Ideologien und gegenseitiges Verständnis, Toleranz und Multikulturalität. Und weil das alles grundlegende Werte in einer demokratischen Gesellschaft sind, ist Vielfalt so wichtig.
    Similarity - Ich denke, dass die Menschen in meinem Leben einander ähnlich sind, weil ich mir mein Umfeld Großteils selber aussuche. Sei es in meinem Freundeskreis, persönliche Bekannte, meine Ideologie, wo ich wohne, meine politischen Aktivitäten, Freizeitaktivitäten und Arbeit – mit den Leuten habe ich ähnliche Meinungen oder Interessen, weil man sich die Bereiche aussucht, die für einen selbst passen. Dadurch ergibt sich automatisch die Ähnlichkeit.
    Equality - Ich bin ein politisch engagierter Mensch, deswegen fallen mir zum Thema Gleichheit sofort die gleichen Rechte für alle ein. Gleichstellung aller Nationen, Völker, Migrantinnen, Minderheiten und Geschlechter. Ich erinnere mich gerne an die Zeit, als ich mobiler Jugendarbeiter beim Verein Wiener Jugendzentrum arbeitete. Einmal kam meine Leiterin zu mir und fragte mich ob ich einer Freundin und ebenfalls Mitarbeiterin des Vereins bei einem Fall der Zwangsehe eines türkischen Mädchens unterstützen kann. Für mich war das damals, wie heute, ein sehr wichtiges Thema, beruflich aber auch privat. Ich habe 6 ältere Geschwister und meine Lieblingsschwester wurde mit 14 mit dem Mann meiner verstorbenen Tante, der 3 Kinder im Alter zwischen 8 und 12 hatte, zwangsverheiratet. Ein türkischer junger Mann, er war ca. 22, den ich betreut habe, war in der Türkei auf Urlaub und wurde dort verheiratet. Eine Woche danach hat er sich erhängt. Die Kollegin und ich haben uns also getroffen und uns entscheiden einen Arbeitskreis zu gründen mit allen MitarbeiterInnen des Verein Wiener Jugendzentrum, aber auch mit anderen Vereinen die im Bereich der Jugendarbeit tätig sind. Zuerst hat die Zentrale mit Abwehr reagiert, sie wollten es nicht dulden, weil sie Angst vor diesem kritischen Thema hatten. Wir brachten unseren Willen dann doch durch und starteten das Projekt, indem wir uns das Konzept der Jugendarbeit in Schweden holten, es übersetzen ließen, uns Experten ins Boot holten und uns einschulen ließen. Der Arbeitskreis wurde immer größer und größer und es wurden im Endeffekt zwei eigene Vereine daraus gegründet. Meines Wissens waren das die ersten Schritte in der Arbeit mit dem Thema Zwangsehe in Österreich.

    Wenn ich überlege, wie Ausgrenzung oder Ungerechtigkeit verhindert werden können, erinnere ich mich immer an ein indianisches Sprichwort: „Gehe hundert Schritte in den Schuhen eines anderen, wenn du ihn verstehen willst.“ Vorurteile, Ärger, Missverständnis, Ausgrenzung, diese Gefühle entstehen ganz schnell und einfach. Deswegen müssen wir aufpassen, bevor wir irgendwelche voreiligen Reaktionen zeigen. Wir sollten dann 3 mal tief ein- und ausatmen und an dieses Sprichwort denken.

  • Beitragsbild
  • Diversity – Wenn viele unterschiedliche Menschen miteinander leben, kann jeder vom anderen lernen. Sei es von der Kultur, der Kulinarik, Musik oder auch dem Umgang mit dem Tod. Aus allen verschiedenen Künsten und Einstellungen kann jeder für sich das Schönste mitnehmen – so gewinnt jeder. Es gibt für mich nichts Besseres, als Neues kennenzulernen, vor allem wenn es für meine Mitmenschen von Bedeutung ist. Besonders spannend ist für mich, dass diejenigen, die beispielsweise in der 3. Generation hier in Österreich leben noch immer auf Eigenheiten ihrer Wurzeln zurückgreifen und diese mit den österreichischen mischen.
    Similarity – Besonders ähnlich scheinen die Menschen in meinem Umfeld in ihrer Kulturneugier und Weltoffenheit zu sein. Sie haben keine Angst vor Fremdem oder davor Neues auszuprobieren. So kann ein Freund eine ganz unbekannte Speise für alle kochen und jeder ist gespannt und erfreut darüber.
    Equality – Gleichheit ist für mich, wenn jeder Mensch genau denselben Ausgangspunkt hat. Wenn totale Fairness herrscht. Beispielsweise wäre das hergestellt, wenn alle in gleich großen Wohnungen wohnen und dafür natürlich auch gleich viel bezahlen müssten. Oder wenn es um einen Streit ginge, ob Wien eine Auto-freie Stadt sein solle, an der Hälfte der Tage im Jahr Autos gefahren werden dürften und an den anderen nicht – sodass jede Meinung berücksichtigt wird und das Ergebnis für alle gleich fair ist. Gleichheit heißt, dass wir alle die gleichen Chancen haben, nicht, dass wir alle gleich behandeln werden, denn nicht alle Menschen brauchen dasselbe. Ein gutes Beispiel für Gleichberechtigung hingegen ist defintiv meine Arbeitsstelle. Dort wird nicht gefragt woher jemand ist oder kommt, welche Sprache er/sie spricht oder welche Hautfarbe die Angestellten haben. Jeder wird nach seine Leistung beurteilt, so wie es sein sollte. Auch wenn jemand die deutsche Sprache nicht (gut) beherrscht, wird seine/ihre Meinung trotzdem als gleichbedeutend gewertet. Niemand wird überhört, nur weil er/sie nicht auf Deutsch aufschreien kann.

    Wichtig, um andere nicht auszugrenzen oder zu benachteiligen, ist sich immer dessen bewusst zu sein, dass jeder Mensch eine andere Wahrnehmung und Empfindung hat. Es gibt Dinge, die mich nicht stören, aber mein Gegenüber vielleicht schon. Darauf heißt es zu achten und die eigenen Worte und Taten stets zu reflektieren. Vor allem in Gruppen passiert es oft, dass eine Dynamik entsteht, die einander dazu bringt, andere ungerecht zu behandeln, ohne, dass es jemandem auffällt – außer der Person, die davon betroffen ist. Einfühlsames Tun kann dies verhindern.

  • Beitragsbild
  • Diversity – Wäre es ohne Vielfalt nicht ur fad? Wenn alles gleich wäre, wenn es keine Vielfält gäbe, wäre uns ziemlich schnell fad.
    Similarity – Worin sich die Menschen in meinem Umfeld ähnlich sind, ist einfach gesagt: In der Liebe, in der Aufmerksamkeit, im authentisch sein.
    Equality – Gleicheit, gibt es das überhaupt so? Ich würde das eher umstülpen auf Zugehörigkeit. Man fühlt sich wohl und geborgen, wenn man jemandem zugehörig ist und dann versucht man automatisch Parallelen zu finden, damit man sagen kann: „Ah, du verstehst mich.“ Damit man sich aufgehoben fühlt und doch irgendwo merkt, dass man nicht alleine ist. Man möchte irgendwo Schlüsse ziehen für sich selbst und einander auf einer Ebene begegnen, gleichberechtigt. Es gibt Menschen, die einem begegnen, die ein Wissen haben, und wo man vermeintlich denkt, man könnte dort nicht hinkommen. Menschen, die dir respektvoll begegnen und bewirken, dass du dich berechtigt fühlst einen Teil ihres Weges individuell für dich selbst zu gehen. Ich habe das mit einer Dozentin erlebt, sie hat mich als Mensch wertgeschätzt und ich durfte ihrem Weg und Wissen folgen. Auch beim Kickboxen, zum Beispiel, gibt es Menschen, die sind Weltmeister, die beherrschen eine Taktik oder Kunst, und würden dich aber niemals spüren lassen, dass sie etwas besser können. Sie gehen mit dir einen Weg, eröffnen dir ein breites Feld, in dem du dich bewegen und Dinge aufsaugen, umwandeln und dir aneignen kannst. Gleichberechtigung ist ein starkes Wort, aber es ist sehr positiv, wenn man das Glück hat, dass man Menschen begegnet, die einem Platz bieten, menschlich, geistig, körperlich, um sich entwickeln zu können.

    Wie man verhindern kann, dass andere Menschen benachteiligt oder ausgegrenzt werden? Zuhören, hinschauen, dableiben, stehenbleiben, zuschauen, aufnehmen. Ich glaube, dass es nicht in unserer Kultur verankert ist, Dinge auszuhalten, nicht immer eine Lösung finden zu wollen, sondern einfach da zu sein. Wichtig ist begleiten, leben wollen, aus sich herausgehen und nicht nur um sich selbst kreisen, Ausflüge machen und andere Menschen erleben, kurz mit leben und kennenlernen. Egal ob der Prozess groß oder klein ist, auch wenn es nur eine 2-minütige Begegnung ist: Dasein.


Für dieses Projekt suchen wir Personen, die offen für ihre Mitmenschen sind - im eigenen Umfeld, aber auch im weiteren Sinne - und ihre Meinungen darüber mit uns teilen wollen. Wenn du Interesse daran hast, auch abgebildet und mit deinen Ansichten und Erfahrungen Teil unseres Projekt zu werden, dann melde dich jederzeit bei uns!


'Deliberately we chose these three expressive words. Diversity, similarity and equality. Our world is characterized by a diversity, that doesn’t exist anywhere else. Relating to life the earth as the highest individual evolved humanity. Every human is different to anyone else. For this reason a lot of different appearances, cultures, languages, traditions but also opinions and ideologies have developed. Throug this whole diversity there are similarities like feelings, needs, problems and desires. Despite of deversity and especially because of our similarites in a way we are equal. Equality covers our value, which should be the same for everyone, significance and humanity. Also we share the planet we live on.'

We want to demonstrate how little different these terms are to each other. Therefore we are going out on the streets, meet people, listen to them and capture these moments. By collection a lot of different portraits(diversity), similar arranged pictures, quotes and stories(similarity), as well as equal treatment and representation we displaying that in our posts.

(Discovering - Diversity.Similarity.Equality)


Again, for the second post of our series "Discovering - Diversity. Similartiy. Equality.", we interviewed and portrayed three people. Sami, who we know from one of our favorite bars in Vienna, his workplace, Alois, who we got to meet threw a shared friend, and Karo, a person we got to know incidentally at WUK. These different ways to meet a person and to get to know them perfectly fits into our project. So we want to show you the diversity, but of course also the similarity of those three amazing people.

  • Beitragsbild
  • Diversity – Diversity is always better than simplicity. We all have different personalities and we are unique individuals. Not only in society, also in our families. Diversity is the color of life. Because of diversity there are different ways of life, ideologies, as well as mutual understanding, tolerance and multiculturalism. All these are fundamental values in a democratic society, which is why diversity is so very important.
    Similarity – I think, the people in my lives are similar, because I chose most of my environment myself. Be it my friends, acquaintences, my ideologies, where I live, my political acitivies, hobbies or work – with those people I share my opinions and interests, because you chose the areas you feel comfortable at. Similarity comes with it automatically.
    Equality – I am a politically engaged person, which is why I think of equal rights right away, when thinking of equality. Equation of all nations, races, immigrants, minorities and gender. I remember the times, when I was working as a mobile youth worker with the association „Wiener Jugendzentrum“. Once, my instructor approached me and asked if I could help a friend of hers, who was also an employee of the association, who had a case of a Turskish girl that was forced into marriage. Back then, it was a very important topic for me, professionally as well as privat, just as it is today. I have 6 older siblings and my favorite sister was forced into marriage with the husband of my deceased aunt when she was 14 years old. The man had 3 kids, aged between 8 and 12. A young man from Turkey, that I worked with, went on a vacation to Turkey when he was 22 and was forced into marriage there too. He hung himself a week after getting back. So my colleague and I met and we decided to form a working group with all the employees of the Wiener Jugendzentrum as well as other associations that are operative in the youth work area. First, the head office was againgst it. They were scared to touch this critical topic. In the end, we got to go through with it anyways and started our project. We adopted the concept from Sweden and found specialists to get on board. The working group got bigger and bigger and in the end there were two associations built out of it. As far as I know, this were the first steps for anyone in Austria to work with the problem of forced marriage.

    When I think of a way to avoid others being left out or treated inequitably, I remember an Indian saying: „Before you judge a man, walk a mile in his shoes.“ Prejudices, anger, misunderstandings, exlusion, those feelings happen very fast and easily. That’s why, before reacting in some kind of way too quickly, we have to be careful. In those situations we should breath in and out deeply 3 times and think of this saying.

  • Beitragsbild
  • Diversity - When many different people are living with each other, everyone can learn from one another. Be it learning from the culture, the cuisine, music or the way to deal with death. Everyone can chose the most beautiful out of all kinds of arts or attitudes for them – it’s a win win situation for everyone. For me, there is nothing better, than learning new things, especially things that are important for the people I care for. Another example, that I think is particularly exciting, is that people, that are living in Austria in the 3rd generation still value the idiosynchrasies of their roots highly and are now mixing them with Austrian characteristics.
    Similarity – The people in my environment have a lot of similarties when it comes to their curiosity and openness regarding different cultures and people. They are not afraid of foreigners and what they bring to the country, nor are they scared of trying new things. For example, when a friend is planning to cook a meal that is new to everyone in the group, everyone is excited and happy about it.
    Equality – Being equal means, that every person has the same starting point. When everything is totally fair. One example is, that everyone would live in flats with the same size and has to pay the same rent, of course. Or regarding the fight about cars not being allowed to be driven in Vienna anymore - one example for equality would be the solution, that on half the days of the year cars would be allowed and the other half they wouldn’t. That’s how every opinion would be respected and it would be fair to everyone. Being equal means, that everyone gets the same chances, but not to be treated the same way, because every person has other needs. Whereas equal rights is more about the treatment. For example, my work place is a place of equal rights. There, nobody asks where you are from, what language you speak or what color your skin is. It’s about your performance, like it should be. Even if someone can’t speak German (well), their opinion isn’t valued less, just because they can’t raise their voice using the „right“ language.

    It’s very important to always be aware of the fact, that every person has a different perception and emotions. There are things, that I won’t mind but my oponent might. That’s what we always have to focus on and to do so, we always have to self reflect our own words and acts. Especially in groups it often happens, that a dynamic arises, that makes someone feel treated unequally without the others noticing. Sensitivity can prevent that.

  • Beitragsbild
  • Diversity – Wouldn’t it be really boring without diversity? If everything was the same, I think we would get bored pretty quickly.
    Similarity – It’s easy to say, how the people around me are similar to each other: In the love, the attention, in being authentic.
    Equality – Being equal, does that exsist anyways? I would rather call it belonging. One feels comfortable and secure, when one feels like they belong. Then, we automatically try to find out where there are parallels, so we can feel like someone gets us. To feel like home, to realise, that we aren’t alone after all. Everyone wants to draw conclusions for themselves and to face others on the same level, being treated equally. There are people you meet, who have some kind of knowledge and you think that you can’t achieve that knowledge. People, who treat you respectfully and make you feel like you are entitled to join them on their path and take from it, what you need. I experienced that with a lecturer, she faced me as a human being and I got to walk her way with her and follow her knowledge. Another example is kick-boxing. There are people, they are world champions and mastered some tactic or some kind of art, but they would never make you feel like they are better than you. They take the trip with you and allow you a broad range of possibilities to absorb, transform and aquire their art. Equal rights is a heavy phrase, but it is really positive to be lucky enough to meet people who allow you to take some of their space, humanly, mentally, physicially, to develope.

    How to prevent that people are treated inequitably or get excluded? Listen, watch, stay, stop, keep watching, absorb. I think, that in our culture, it is not comon to endure things without always trying to find a solution, to just be there instead. It’s important to support, wanting to live, to come out of one’s shell and don’t always circle around yourself, take trips, to live to see other people, live with them shortly, get to know them. No matter if it’s a small or a big process, even if it’s just a short encounter: be there.


For this project we are looking for people who are open minded, regarding their fellow human beings - in their own environment, but also in a broader sense - and want to share their opinions with us. If you are interested in being portrayed and becoming a part of this project with your views and experiences, do not hesitate to contact us!



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