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January 10th 2021

Discovering - Diversity. Similarity. Equality. III

gepostet von Hannah und Alex, in Menschen
Titelbild zu Discovering - Diversity. Similarity. Equality. III
English version

Discovering - Diversity. Similarity. Equality. III

"Bewusst haben wir diese drei sehr ausdruckstarken Begriffe gewählt. Vielfalt, Ähnlichkeit und Gleichheit. Unsere Welt ist geprägt von einer Vielfalt die wir von nirgendwo anders kennen. Auf das Leben bezogen hat die Erde als höchstes Individuum den Menschen hervorgebracht. Jeder Mensch ist in seinem Sein anders als seine Mitmenschen. So haben sich vielfältige äußerliche Merkmale, Kulturen, Sprachen, Traditionen aber genauso Meinungen und auch Weltanschauungen entwickelt. In der Vielfalt gibt es aber auch sehr viele Ähnlichkeiten wie zum Beispiel unsere Bedürfnisse, Gefühle, Probleme und Wünsche. Trotz der Vielfalt und besonders wegen der Ähnlichkeiten sind wir in gewisser Hinsicht auch gleich. Gleichheit umfasst unseren Wert, der bei jedem Lebewesen gleich groß ist, die Bedeutsam- und Menschlichkeit. Ebenso teilen wir uns alle einen Planeten."

Hier wollen wir aufzeigen wie nahe diese drei Begriffe beisammen liegen, indem wir auf die Straße gehen, Menschen begegnen, sie abbilden und ihnen zuhören. Durch viele verschiedene Portraits(Diversity), durch immer ähnlich gestaltete Bilder, Zitate, Geschichten(Similarity), und durch die Gleichbehandlung und Gleichdarstellung jedes einzelnen(Equality) stellen wir dies in unseren Beiträgen vor.

(Discovering - Diversity.Similarity.Equality)


Trotz der aktuellen Situation, bei der persönliche Treffen immer wieder auch nicht so einfach waren, haben wir es geschafft, drei Menschen von Aug zu Aug zu begegnen, die sich uns zu dem Thema geöffnet haben. Tatjana, die Hannah im Zuge ihrer pädagogischen Weiterbildungen kennenlernte und eine gemeinsame Wellenlänge beiden gleich auffiel. Gerhard, ein nahes Familienmitglied Hannahs, der mit seinen Geschichten und Meinungen einer der allerbesten Gesprächspartner ist. Und Timothy - ihn kennen wir schon seit vielen Jahren aus der Wiener Musikszene - die Begegnungen mit ihm waren uns immer wieder eine große Freude. Besonders in diesen Zeiten waren die Momente mit diesen Menschen von großer Besonderheit.

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  • Diversity - Vielfalt ist wichtig, weil jeder Mensch anders ist. Keiner gleicht einem anderen genau, sondern wirklich jeder Mensch ist individuell, wie man's eben predigt. Dadurch, dass wirklich jeder Mensch unterschiedlich ist und seine Stärken und Schwächen hat ist es einfach notwendig, dass es Vielfalt gibt. Wobei ich finde, dass man es garnicht so benennen muss, weil sich diese Vielfalt automatisch aus dieser Gesellschaft heraus ergibt.
    Similarity - Ich glaube, dass es da jetzt nicht ein Hobby oder einen Charakterzug oder so etwas in die Richtung gibt in der sich die Menschen in meinem Umfeld ähnlich sind, sondern eher in dem Sinn das jeder Mensch mit dem ich zutun habe für etwas brennt, eine Leidenschaft für etwas hat. Diese sind aber ganz unterschiedlich. Das fängt bei meinem Bruder an, der ein extrem großer Fußballfan ist, bis zu Freunden die in politischen Parteien aktiv sind. Bei mir selbst ist es das Lesen das ich liebe, oder das Reisen. Jeder hat so etwas und die Menschen, die noch keine Leidenschaft haben, haben sie einfach noch nicht entdeckt bzw. haben ihr Potenzial dahingehend einfach noch nicht ausgeschöpft.
    Equality - Also für mich ist Gleichheit ein Konstrukt, das einfach nicht möglich ist, das einfach nicht funktioniert. Durch viele Konzepte und Systeme wird leider noch immer versucht sie aufrecht zu erhalten. Wenn man z.B. auf unser Schulsystem schaut wird dort darauf gepocht, dass alle SchülerInnen gleich sind. Wenn ich ein Kind habe, das mathematisch extrem begabt ist, oder sehr kreativ, aber dafür sprachlich nicht so gut, wo einfach eine Schwäche da ist, finde ich schlimm, dass man da nicht an den Stärken ansetzt, sondern sich auf die Schwächen stürzt und das Kind vielleicht sogar die Klasse wiederholen muss. Für mich gibt es Gleichheit nicht und ich finde es tragisch, dass es in unserer Gesellschaft oftmals angestrebt wird. Auch durch Medien, usw. Wenn man sich unsere Vorstellungen von einem schönen Frauenkörper ansieht - da wird ja auch Gleichheit angestrebt. Es sollte einfach, und da komm ich auf die erste Frage zurück, die Vielfalt der Menschen gesehen werden.
    Wo mir das erste mal Gleichberechtigung in positivem Kontext wirklich aufgefallen ist, war in der Kindergartenschule. In dem Bereich arbeiten eigentlich großteils Frauen, aber als ich mein erstes Gehalt bekommen habe, ist mir aufgefallen, dass ich das selbe verdiene wie meine männliche Kollegen. Das ist ja nicht Gang und Gäbe. Da wurde mir das erste mal bewusst, dass ich und meine männlichen Kollegen, die zwar nicht viele sind, gleichberechtigt sind.

    Ich glaub das es ganz, ganz, wichtig ist, dass aufgeklärt wird. Und zwar in allen Bereichen. Dadurch, dass nicht alle Menschen von Anfang an als normal gesehen werden, egal wegen was, sei es eine Behinderung, Migrationshintergrund oder aufgrund ihrer Sexualität, werden sie ja erst in ihrem Sein behindert. Wenn man in verschiedensten Bereichen, also eben bei Sexualität oder Menschen mit Behinderung, da gibt es oft so wenige Berührungspunkte, mit den Menschen sprechen und Einblicke geben würde, würde es vielleicht gar nicht erst dazu kommen, dass jemand ausgeschlossen wird, wie zum Beispiel in Integrationsklassen wo von Anfang an diese Berührung da ist. Ich weiß nicht wie ich wäre, wenn ich nicht in einer so sozialen Familie aufgewachsen wäre in der das nicht so gelebt wurde und ich von Anfang an Dinge als normal erleben durfte. Wahrscheinlich hätte ich dann auch Vorurteile. Ich glaube, wenn jeder Mensch sich an der Nase nimmt und einfach ein bisschen Empathie zeigt, einfach die Menschen fragt, anstatt über sie zu sprechen, dann käme etwas ganz anderes dabei heraus. Wenn ich ein homosexuelles Pärchen sehe und mir denke: „Oh Gott wie grauslich!“, aber dann frage: „He! Wie ist das bei euch, was empfindet ihr füreinander?“, und wenn ich genau das höre was mir ein heterosexuelles Paar sagen würde, dann würde es vielleicht Klick machen. Also: Empathie, Aufklärung und den Spiegel vor sich selber halten.

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  • Diversity - Die Frage der Wichtigkeit von Vielfalt stellt sich für mich nicht. Vielfalt ist selbstverständlich. Das leben ist Vielfältig. Ohne Vielfalt ginge überhaupt nichts wirklich weiter. Vielfalt ist Fortschritt. Wenn wir nicht vielfältige Meinungen, Geschmäcker und Ansichten hätten und jeder dasselbe dachte, wollte, wenn jedem dasselbe gefiele, wo gäbe es dann Fortschritt?
    Similarity - Menschen in meinem selbst gewählten Umfeld sollten mir selbst ähnlich sein. Ich umgebe mich gerne mit Menschen die zurückhaltend, ruhig und überlegt sind - zumindest die meiste Zeit. Im Sinne von Vielfalt kann das natürlich auch manchmal anders sein. Ich habe gerne Menschen um mich, die sich nicht selbstverständlich in den Mittelpunkt stellen, die nicht immer Recht haben müssen, die Akzeptanz und Toleranz leben.
    Equality - Gleichheit bedeutet, dass Eines gleich ist wie das Andere. Gleichheit hat Seltenheitswert, wird oft missverstanden. Es ist nicht immer alles gleich das gleich wirkt oder gleich aussieht. Gleichheit ist schwer zu finden, ein Wort im täglichen Gebrauch, das es eigentlich kaum gibt. „Vergleich“ ist einfacher - dabei hat man nur oft das Problem, wenn man etwas miteinander vergleicht, merkt man eben genau das: so gleich sind die Dinge meistens nicht, wie das Wort es eigentlich ausdrücken würde.
    Gleichheit ist der Gegensatz zur Gleichberechtigung, denn Gleichberechtigung möchte, dass jede Form gleichberechtigt ist, Gleichheit möchte alle gleich machen. Gleichberechtigung ist ein politisches Wort, das aussagt, dass jeder so sein kann wie er ist, egal wie unterschiedlich oder "anders", und trotzdem gleich behandelt wird.
    Das ist Gott sei Dank in Österreich selbstverständlich. Ich nehme bewusst keine positiven Aspekte davon wahr, weil es so alltäglich ist. Nur, wenn irgendwo die Gleichberechtigung missachtet wird, fällt es auf - und das ist gut. Dann gibt es in diesem Land nämlich viele Menschen, die sich bewusst dafür einsetzen, das zu ändern, die aktiv werden für Gleichberechtigung.

    Um zu verhindern, dass andere Menschen ausgegrenzt oder ungerecht behandelt werden, sollte ich immer meine Meinung vertreten bei Diskussionen zu diesem Thema. Ich selbst muss mich dazu bekennen und keine Angst davor haben, zu meinen Einstellungen zu stehen. Ich habe das für mich auch immer so praktiziert, dass ich auf die Menschen, die irgendwo ausgegrenzt wurden, von selbst und offensichtlich zugegangen bin, nicht heimlich, sondern so, dass es jeder sieht. Sodass es vielleicht eine Wirkung hat und andere die Person auch nicht mehr ausgrenzen.

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  • (Originalversion in der Englischen Übersetzung)

    Diversity - Es ist teil des Lebens, dass es unterschiedliche Arten und Typen von Menschen, Tieren und anderem gibt. Alles im Leben ist geprägt von diversen Arten und ich denke, das muss respektiert und akzeptiert werden.
    Similarity - Ich denke ich kann sagen, dass ich in von zwei unterschiedlichen Umwelten umgeben bin. Einerseits, als Pädagoge, sehe ich viele unterschiedliche Familie und PädagogInnen und was uns ähnlich macht sind die Erfahrungen beim Unterrichten und mit den Kindern. Andererseits, als Musiker, kann ich sagen, dass mein Umfeld nicht extrem vielfältig ist. Ja, wir haben und machten alle unterschiedliche Erfahrungen im Leben und mit Musik, aber was uns zusammenbringt ist ein gemeinsamer Musikgeschmack. In diesen beiden Umfeldern erlebe ich also Vielfalt in Familien, LehrerInnen, MusikerInnen, und trotzdem sind wir uns alle ähnlich in den Erfahrungen, die wir machen und regelmäßig miteinander teilen.
    Equality - Gleichheit würde heißen, dass wir alle das Recht und die Fähigkeit haben (sollten), unser Leben so zu leben, wie wir es für nötig halten. Gleichheit heißt, dass diese Fähigkeit nicht ge- oder behindert wird durch die Gesellschaft, Regeln oder Einschränkungen.
    Ein Fremder in einem fremden Land zu sein, ein Außenseiter, der trotzdem akzeptiert wird. Ich reiste über die halbe Welt in eine andere Stadt und trotzdem fühlt es sich an wie mein Zuhause. Ich kann mich glücklich schätzen diese Erfahrung zu machen und darüber, dass mir Gleichberechtigung und Respekt zukommt. So wünsche ich, dass jede/r Einwanderer/in so positive behandelt wird. Mir ist bewusst, dass ich eine priviligierte Person bin: Ein amerikanischer, englisch sprachiger, männlicher, heterosexueller Mensch. Es ist noch ein langer Weg bis hin zur Gleichberechtigung.

    Ich denke der Umgang mit Vielfalt teilt sich in 3 Phasen. Zuerst gibt es da Ignoranz, Angst - der Glaube, dass „Anderssein“ schlecht ist. Daraufhin kommt die Toleranz und die nächste Phase ist die Akzeptanz, welche schon ein Schritt weiter ist. Aber dann gibt es noch das „Feiern“ der Vielfalt.
    Ehrlich gesagt denke ich, dass viele in unserer Gesellschaft irgendwo zwischen Toleranz und Akzeptanz feststecken, wo man nicht aktiv im Streben ist mehr über Vielfalt zu lernen. Die kleinen Schritte, die jeder von uns machen kann ist sich dem Feiern von Vielfalt zu nähern, sowie einer aktiven Auseinandersetzung damit, bei der man mehr darüber lernen möchte und neugierig ist, die eigenen Grenzen auszuweiten und dem Eintauchen in die Fülle, die Vielfalt zu bieten hat. Wenn man mehr darüber gelernt hat, Vielfalt feiert, dann kann man einen positiven Beitrag leisten, damit sich etwas ändert. Wenn man erlebt, dass jemand ungerecht behandelt wird, kann man als eine aktive, mitwirkende Person dagegen eintreten.

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Für dieses Projekt suchen wir Personen, die offen für ihre Mitmenschen sind - im eigenen Umfeld, aber auch im weiteren Sinne - und ihre Meinungen darüber mit uns teilen wollen. Wenn du Interesse daran hast, auch abgebildet und mit deinen Ansichten und Erfahrungen Teil unseres Projekt zu werden, dann melde dich jederzeit bei uns!

'Deliberately we chose these three expressiv words. Diversity, similarity and equality. Our world is characterized by a diversity, that doesn’t exist anywhere else. Relating to life the earth as the highest individual evolved humanity. Every human is different to anyone else. For this reason a lot of different appearances, cultures, languages, traditions but also opinions and ideologies have developed. Throug this whole diversity there are similarities like feelings, needs, problems and desires. Despite of deversity and especially because of our similarites in a way we are equal. Equality covers our value, which should be the same for everyone, significance and humanity. Also we share the planet we live on.'

We want to demonstrate how little different these terms are to each other. Therefore we are going out on the streets, meet people, listen to them and capture these moments. By collection a lot of different portraits(diversity), similar arranged pictures, quotes and stories(similarity), as well as equal treatment and representation we displaying that in our posts.

(Discovering - Diversity.Similarity.Equality)


Despite the actual situation, that had made personal meetings not so easy from time to time, we made it happen to meet face to face with three people who opened up to us about this topic. Tatjana, who Hannah met in the course of her pedagogical further education and who was on the same wavelength with us right away. Gerhard, a close family member of Hannah, who's stories and opinions make him one of the best conversation partners. And Timothy - him, we have met a few years ago in the Viennesse music business - encounters with him have always been a great pleasure. Especially these times made those shared moments with them matter a lot to us.

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  • Diversity - Diversity is important, because every person is different. Nobody is the same as another, everyone is individual, just as it's always preached. Since everyone is so different from each other with their strengths or weaknesses, it is necessary for diversity to exist. Anyways, I think it's not even important to label it, because diversity just happens through society.
    Similarity - I don't think there is a hobby or some characteristc that makes the people around me similar, but more in the sense of them having some sort of passion. Everyone is fascinated by something. Those passions are very diverse though. Starting with my brother who is a huge fan of soccer, up to my friends who are actively participating in political parties. For me it is reading, which I love, or traveling. Everyone has got something like that and those who don't, simply haven't found it or haven't exploited their potential in that matter yet.
    Equality - For me, equality is a construct that isn't possible and therefore doesn't exist. Through many concepts and systems people are still trying to keep it up though. For example, looking at our school system. It is wanted that all pupils are the same, are equal. Taking a child that is extremely good at maths or is really creative, but has its weakness in its language skills, I think it's horrible not to focus on its strengths, but on its weakness and because of that might even have to repeat the grade. For me, there simply is no equality and it's tragical, that society is still so eager to achieve it. Also through the media. Thinking about our idea of a woman's body - the aim is equality. The focus should always, and that's the link to the first topic, lie on the diversity of the people.
    The first time I noticed euqal rights in a positive context was in my education as a kindergarden teacher. It's an area where the majority of employees is female, but when I received my first paycheck I realized that I earned exactly the same as my male colleagues. That's not common practice. That was the first time I realized I was treated equally to men.

    I think the most important thing is information and education in all areas. Since people are not seen as "normal" as soon as they are some kind of different, no matter if it's because of a disability, migration, sexuality,... seeing them as different is what makes them handicapped in the first place. Talking to people and letting them have more points of contact to things that are new to them and providing insight would probalby have the affect that exlusion wouldn't even happen. A great example are integration classes, where so many diverse children are mixed together from the beginning. I don't know what I would be like if I hadn't been raised by such a social family where all this was normal from the beginning. Maybe I would be prejudiced too. I think, if every person tried to be better, showed some empathy, and talked to people instead of about them, things would change. Seeing a homosexual couple, thinking: "Oh god, that's gross!" but walking up to them and ask: "Hey, what's that like, would do you feel for each other?", getting the same kind of answer that heterosexual people would give - maybe that would do the trick. So: Empathy, information/education and holding a mirror in front of yourself.

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  • Diversity - The question about the importance of diversity is not required for me. Diversity is self-evident. Life is diverse. Without diversity, nothing would develop. Diversity is progress. Without diverse opinions, tastes and views and everyone would think, want and like the same, how would there be progress in anything?
    Similarity - The people I surround myself with should be similar to me, of course. I like to be around people who are cautios, calm and deliberate - at least most of the time. In the spirit of diversity, this can vary von time to time. I like to keep people close, who don't always need to put theirselves in the centre of attention, who don't always feel the need to be right, who are actively living aceptance and tolerance.
    Equality - Equality menas, that one is the euqal to another. Equality has scarcity value, it is often misunderstood. Not everything that seems or looks the same, really is. Equality is hard to find, "to be the same" is a phrase we use in our everyday language a lot, but it doesn't actually exist that much. Comparing is easier - but then the problem comes up, that as soon as you compare two things with each other, you realise that most of the time things just aren't equal.
    Equality is the opposite of equal rights, because equal rights means, that each and everyone has the same rights, but equality wants to make us all the same. Equal rights is a political phrase, which says, that everyone can be as different as they want, but still is treated with the same rights and privileges.
    Luckily, in Austria euqal rights come without saying. I don't activily observe positive aspects of it, because it is so ordinary. Only when there is a problem - when equal rights are violated - I sticks out, and that's good. Amazingly, when something like that happens, there are so many people in this country who actively stand up for a change when unequal treatment happens.

    To avoid others being mistreated or left out, I think I always have to present my point of view in discussions about the topic. I have to acknowledge it for myself and can't be scared to stand up for my own opinions. Also, whenever I saw people being exluced, I have always openly and obviously reached out for them. We need to take a step towards them, not hiding it, making sure everyone sees it, hoping that it effects other people and makes them stop exluding their fellow humans.

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  • Diversity - It is part of experiencing life that we have different kinds and types of people, animals, and so on. Everything in life is made up of diverse kinds and that has to be respected and accepted.
    Similarity - I guess I could say I basically have two environments surrounding me. For one, I am a teacher and see many different families and other teachers, and what makes us all similar is our shared experience in teaching and working with children. Then as a musician I would say that I don’t have the most diverse circle. Yes, we have different experiences with life and music but we come together because we have similar tastes in music. So with living in those two worlds I experience diversity through teachers, families, musicians and at the same time the people are similar in what they experience and share on a regular basis.
    Equality - Equality would mean that we have the right and (should have) the ability to live out our experiences as we feel that we need to. Equality means that this ability is not impeded or hindered through society, or through rules and regulations.
    Being a foreigner in a foreign land, being the outsider but still being accepted. Moving across the world to a different city and feeling like this is home. I feel very blessed for that experience, to be handed equality and respect and I wish that every foreigner here would be treated as positively. However, I am aware that I am a privileged person, an American-English-speaking-male-heterosexual-person. There is still quite a ways to go for equality.

    I think there are different stages of diversity and my basic idea is that there is first ignorance and fear - “different is bad.” Then there is tolerance and the next stage is acceptance which is a step further. But the final stage is celebration of diversity.
    Honestly, I think that many within society are kind of caught in-between these tolerance and acceptance stages, where you are not really active in the pursuit of learning more about diversity. The small step that people can do is to move closer to that celebration of diversity and that activeness where you want to learn more, where you’re curious to expand your borders and to dip into the richness that diversity has to offer. By doing that, once you learn more about it and you celebrate it more, that would add to a positive change. When you see somebody not being treated as equal, as an active participant you are willing to stand up.

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For this project we are looking for people who are open minded, regarding their fellow human beings - in their own environment, but also in a broader sense - and want to share their opinions with us. If you are interested in being portrayed and becoming a part of this project with your views and experiences, do not hesitate to contact us!




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