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12.05.2020

Urban sports action

gepostet von Alex und Hannah, in Menschen

Urban sports action

Endlich war es wieder soweit! Nachdem am 1. Mai die Lockdown-Maßnahmen gelockert wurden, wollten wir gleich das gute Wetter und die angestaute Motivation nutzen, um neue Techniken zu probieren und dabei gleich ein Projekt umzusetzen.

Unsere Wahl fiel auf ein urbanes Sport-Shooting. Vom späten Nachmittag bzw. Abend weg, bis in die Nacht hinein, von tief stehender Sonne, über Sonnenuntergang, bis zur Dunkelheit in der Nacht, wollten wir auf den Bildern diesen Projekts, ausdrucksstarke Portraits, actionreiche Sportbilder kombiniert mit stimmungsvollem Licht und dem Feeling eines mitten in der Stadt liegenden Sportplatzes, festhalten.

Planung

Für dieses Projekt haben wir zuerst ein Konzept erstellt. Begonnen mit einem Brainstorming und Sammeln von Gedanken hatten wir zum Schluss eine Liste von Punkten, die wir genauer planen konnten. Diese Punkte gibt es hier in zusammengefasster Form:

Location

Um eine gute Location zu finden, oder vielleicht bereits zu kennen, führt kein Weg daran vorbei stets mit offenen Augen unterwegs zu sein. Egal ob zufällig beim Blick aus der Straßenbahn, oder bei bewusstem Location-Scouten, eine Liste von interessanten Orten, welche sich für Shootings anbieten, anzufertigen - vielleicht sogar mit Bild und Adresse - kann ich jedem nur empfehlen.
Für diese Location sind wir einige Sportplätze auf unserer Liste abgegangen, bis wir dann den richtigen gefunden hatten.

Licht

Bei den Portraits war es unser Ziel, die stimmungsvolle Umgebung mit Blitzlicht zu unterstützen und so das Model hervorzuheben, sowie in den Mittelpunkt zu rücken. Dazu haben wir meist zwei Blitze verwendet. Ein Hauptlicht von schräg oben mit einer kleinen Octabox und ein Aufhelllicht von unten um die Schatten etwas aufzuhellen. Mithilfe von Farbfolien haben wir zusätzlich das Licht der Blitze eingefärbt, um so die Stimmung noch besser zum Ausdruck zu bringen.

Bei den Action-Bildern wollten wir gleichzeitig das Umgebungslicht und ein gestochen scharfes Bild der Bewegung unseres Models festhalten. Dazu haben wir drei Blitze verwendet und konnten so die Umgebung und das Model gut ausleuchten, und also kleinen Bonus auch die vorbeifahrende U-Bahn.


Beitragsbild

Blitz 1: Hintergrund, Blitz 2: Model von vorne, Blitz 3: Korb und Gesicht


Model

Auch war es wichtig jemanden zu finden, der sich bei der Ausübung des Sports vor der Kamera wohl fühlt. Jemanden, mit dem man sich gut versteht und der auch ein bisschen Geduld mitbringt. Genau dafür war es auch wichtig vorab schon ein Konzept und eine ausgearbeitete Idee zu haben, um so das Projekt besser vermitteln zu können. Wir hatten Glück so jemanden in unserem Freundeskreis zu haben, der auch sofort bereit war mitzumachen.

Probeshooting

Um das Shooting dann so flüssig und angenehm wie möglich gestalten zu können, haben wir ohne das Model ein Probeshooting gemacht. Einstellungen, Blitzpositionen, Uhrzeit, mögliche Motive und Posen und alles wichtige haben wir dabei ausprobiert, notiert und auch ein paar neue Ideen daraus entwickelt.

Shooting

Beim Shooting selbst konnten wir dann direkt loslegen, alles aufbauen und einstellen. So waren die Portraits auch relativ schnell im Kasten und bis zu den Action-Bildern war dann etwas Zeit für eine Pause. Diese nutzen wir um alles für die Basketballbilder herzurichten und auch nochmal alle Einstellungen zu testen.
Zum Abschluss machten wir dann noch eine kleine Portraitserie.

Ergebnisse

Wir sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Auch der Aspekt wieder einmal ein durchgeplantes Projekt zu realisieren, das "reibungslos" funktionierte, war eine gute Erfahrung und zeigt wie wichtig Planung in allen Bereichen ist.



(verfasst von Alex und Hannah am 12.05.2020)



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