23.03.2020

A blog post a day VIII - Portraits mit Blitz

gepostet von Alex und Hannah, in Spezielle Fotografie

A blog post a day VIII - Portraits mit Blitz

...keeps insanity away!
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Dieser Artikel soll weder Anleitung noch Rezept für bessere Bilder sein, sondern eher der Inspiration dienen, dazu motivieren neue Dinge zu probieren und auf Dinge hinweisen, auf die wir bei unseren Versuchen gestoßen sind.

Wer sich für die Portraitfotografie interessiert, stolpert mit Sicherheit früher oder später über verschiedene Lichtsetups und Anordnungen. Genau dazu haben wir hier mal einige Testbilder, plus Bilder vom Aufbau gemacht.

Gerade am Anfang sollte man sich nicht in komplizierte und aufwendige Setups stürzen oder gar gleich in eine große Summe für Equipment investieren, ohne überhaupt zu verstehen, was man da genau macht. Ich gehöre sicher nicht zu den Experten, wenn es ums Blitzen geht, deswegen hab ich hier auch nur Anordnungen mit Aufsteckblitz und Faltreflektor probiert, um euch zu zeigen, dass es nicht immer die komplizierten Setups sein müssen, um tolle Ergebnisse zu erzielen.

Bei unseren Beispielen kann man gut erkennen wie man Schatten gezielt einsetzen bzw. vermeiden kann. Auch den Unterschied zwischen, großen und kleinen Lichtquellen (weichem und hartem Licht) zeigt sich sehr gut an den letzten Beispielen (10, 11, 12).

    Tipps:

  • Für die große Octabox haben wir zwei Blitze (man kann auch mehr verwenden) genommen, um sie gleichmäßiger auszuleuchten.
  • Große Lichtquelle = weniger Kontrast (weiches Licht).
  • Kleine Lichtquelle = mehr Kontrast (hartes Licht).
  • Es sollte nie zu dunkel im Raum sein um große Pupillen zu vermeiden.
  • Damit die Endergebnisse zufriedenstellend sind, ist am wichtigsten, dass alle Beteiligten sich wohl fühlen.

Die Unterschiedlichen Set-Ups

Der erste Aufbau (1) ist einer der einfachsten bei dem der Blitz so gerade wie möglich auf das Modell zeigt. Er erzeugt fast keine Schatten im Gesicht. Der Zweite (Butterfly (2)) im Gegensatz, wirft mehr Schatten und eignet sich, um markante Gesichtszüge in Szene zu setzen. Wem die Schatten zu viel sind kann mit einem Reflektor diese wieder aufhellen (3). Broad (4) und Short (5) Lighting sind zwei Möglichkeiten, um verschiedene Stimmungen zu kreieren. Einfach gesagt wird bei Broad die zugeneigte Seite und bei Short die abgewandte Seite beleuchtet. Broad eignet sich dabei eher für High-Key und Short eher für Low-Key-Aufnahmen. Auch werden bei Short-Lighting die Hautstrukturen sichtbarer. Mit Edge Lighting (6) bekommt man sehr kontrastreiche Bilder, bei denen die Betonung auf den "Kanten" liegt. Eine sehr spannende Variante davon, ist die Lichtquelle 90° neben dem Modell zu platzieren, sodass man ein Bild (9) nur vom halben Gesicht bekommt. Eines der beliebtesten Setups für Portraitfotografie ist wahrscheinlich das Rembrandt Lighting (7 (ohne Reflektor) und 8 (mit Reflektor)). Mit einem Licht 45° seitlich und über dem Modell bekommt man ausdrucksstarke und natürlich wirkende Bilder.

Was ist euer Lieblings Setup? Lass uns doch ein Kommentar hier oder schreibt uns auf Instagram, Facebook oder E-Mail.

Hier gehts zur ganzen Serie:
A blog post a day


(verfasst von Alex und Hannah am 23.03.2020)



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