Friedhöfe Wiens

Belichtungszeit: 1/1000s, Blende: f7.1, Brennweite: 70mm, ISO: 400
Kamera: Nikon D7000, Objektiv: SIGMA 70-200mm 1:2,8 EX DC OS HSM
Friedhöfe sind ganz besondere und mystische Orte. Einige finden sie unheimlich, einige wiederum schön. Die Friehöfe in Wien sind sehr gepflegte schöne Anlagen mit Grünflächen, Bäumen, Kirchen und wirken teilweise eher wie Parks in denen man sich zum Picknicken trifft als streng religiöse Orte.

Der Friedhof St. Marx ist der einzige erhaltene Biedermeier-Friedhof. 1874 wurde er geschlossen und sich selbst überlassen was zur Verwilderung des Geländes führte. Schiefe Steine, bemooste Gräber lassen eine unheimliche Stimmung aufkommen. Das wohl bekannteste und meistbesuchte Grab ist jenes von Wolfgang Amadeus Mozart.

Auf einer Fläche von ca. 2,5 qkm und rund 330.000 Grabstellen zählt der Zentralfriedhof zu den größten Friedhöfen Europas. Dank seiner vielen Ehrengräber und der großzügigen Anlage zählt er zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Wiens. Zu den bekanntesten Ehrengräbern zählen jene von Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Falco, Franz Schubert und das der Familie Strauss. Natürlich gibt es noch viele mehr.

Vor dem Besuch eines Friedhofs sollte man sich schon überlegen was man alles an Objektiven und Ausrüstung brauchen könnte. Ein Weitwinkel um die Stimmung festzuhalten und ein leichtes für Details wäre meine Wahl. Auch die Wahl der Zeit ist wichtig. Tiefstehende Sonne gegen Abend, Nebel im Herbst sind sicher zwei Mittel um Bilder noch stimmungsvoller zu gestalten.

(verfasst von Alex am 14.11.2014)

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