Baulückenkonzerte #6 und #7, Fuckhead, Donauwellenreiter

Belichtungszeit: 1/2500s, Blende: f4, Brennweite: 70mm, ISO: 100
Kamera: Nikon D500, Objektiv: NIKKOR AF-S 70-200mm 1:4G ED VR
Zwei Konzerte wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten

Der Wiener Konzept- und Medienkünstler Oliver Hangl lädt im Rahmen des WIR SIND WIEN. Festival der Bezirke 2018 zu einer sechsteiligen Konzertreihe in Wiener Baulücken ein. Sechs musikalisch äußerst unterschiedliche Konzerte an ausgewählten urbanen Leerstellen lenken den Fokus auf deren Geschichte(n) und Zukunft und werfen städtebauliche und gesellschaftliche Fragen auf."
- www.oliverhangl.com -

  • Fuckhead
    "Wenn die Welt untergeht, möchte ich das Fuckhead noch einmal ein Konzert spielt!", sagte Kurator Oliver und traf damit den Nagel auf den Kopf.
    Schon zu Beginn löste das Vierergespann in Netzunterhosen mit ihrem Tanz verschiedenste Reaktionen in den Gesichtern der zahlreichen Zuseher aus. Von Irritation bis Euphorie konnte man alles erspähen, ohne dass noch ein Song gespielt worden war. Die Spannweite ihrer Musik reicht von Drum'n'Bass bis zu psychedelischen Rockpassagen und wird definitv von ihren ausdrucksstarken Texten unterstrichen. Wie für das Genre Industrial üblich, lebte auch dieses Konzert von einer exzentrischen Bühnenshow, welche perfekt in die dafür ausgewählte Endzeit-Baulücke passte.

    'If the world came to an end, i would like Fuckhead playing one last time!', curator Oliver said and hit the nail on the head.
    Already at the beginning the four guys aroused varied reactions in the faces of the listeners by dancing in hospital net panties. From irritation to euphoria you could see it all, when not even one song had been played yet. The range oft their music reaches from drum'n'bass to psychedelic rock parts, and all this is definitely emphasized by expressive lyrics. As usual for the industrial music scene, the eccentrial stage show was a main part of the concert, which fitted perfectly in the apocalyptical empty site.


  • Donauwellenreiter
    Auf einem riesigen, leeren Parkplatz in Neu Marx spielten Donauwellenreiter in senfgelben Outfits das Baulückenkonzert Nummer 7 und zugleich das letzte Konzert ihrer Tour. Mit ihrer virtuosen und verzaubernden Musik entlockten sie der kahlen Betonlandschaft ihren ganz eigenen Charm. Im Gegensatz zu den harten Schatten auf dem heißen Asphalt war es ein sehr harmonisch, ruhiges Konzert, das aber durchaus seine pulsierenden und schwungvollen Seiten hatte.

    At a huge, empty car park at Neu Marx, the Donauwellenreiter, dressed in mustard yellow outfits, played the seventh Baulückenkonzert, which was the last show of their tour at the same time. With their virtuoso and mesmerizing music they elicited a very special charm out of the bleak concrete landscape. In contrast to the hard shadows on the hot asphalt, it was a harmonic and calm concert, which had quite pulsing and buoyant parts as well.




Weitere Termine:

So 10.06., 18:00 Uhr: Die Strottern & Jazzwerkstatt
10., Kurbadstraße 8-10 (U1)
bei Schlechtwetter: 11., Gasometer B/Spielraum, Guglgasse 8 (U3)


Mo 11.06., 19:30 Uhr Austrofred
11., Treffpunkt Litfaßstrasse 4 (Linien 71, 80A)
bei Schlechtwetter: 11., Gasometer B/Spielraum, Guglgasse 8 (U3)


Di 12.06., 19:30 Uhr: Musikarbeiterinnenkapelle
12., Eichenstraße 1 (Linien 6, 18, 62)
bei Schlechtwetter: 12., Ferdinand-Kral-Saal, Hufelandgasse 2 (U4)


Mi 20.06., 19:30 Uhr: Clara Luzia
20., Nordwestbahnstraße 8-10/Ecke Kunzgasse (Linie 2, 5)
bei Schlechtwetter: 20., Amtshaus Brigittaplatz 10/ 3.Stock Festsaal (33, U6)


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(verfasst von Alex am 05.06.2018)

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