Portraits

Menschen
Belichtungszeit: 1/320s, Blende: f1.8, Brennweite: 50mm, ISO: 100
Kamera: Nikon D7000, Objektiv: NIKKOR AF-S 50mm 1:1,8G
Hier ein kleiner Auszug meiner Portraits und Tipps zu Einstellungen, Equipment und Gestaltung.

Schnappschussportraits sind technisch und gestalterisch oft nicht perfekt. Wenn man die Möglichkeit bzw. jemanden hat der sich gerne vor die Kamera stellt, kann man mit einfachen Tricks wunderschöne Portraits schießen.

Brennweite: Weitwinkel verzerren Gesichter und lassen sie unwirklich wirken. Ein Normalobjektiv oder ein Teleobjektiv eignen sich für Portraits daher besser. Auch helfen größere Brennweiten beim Freistellen der Motive.

Blende: Um Motiv vom Hintergrund zu trennen hilft es auch die Blende weiter aufzumachen. Trotzdem sollte man darauf achten das die Augen scharf sind.

Zusammenarbeit ist ein ganz wichtiger Punkt. Immer Rücksprache halten, Ergebnisse sofort gemeinsam ansehen um Fehler sofort ausbessern zu können. Auch zwischen dem fotografieren immer kommunizieren um eine gute Stimmung zu erhalten, die alles viel einfacher macht.

Hoch- und Querformat kann einen großen Unterschied machen. Allgemein sollte man aufpassen keine störenden Elemente auf dem Bild zu haben, das beim Querformat noch leichter passiert.

Kleidung und Umgebung sollten einigermaßen zusammenpassen um ein authentisches Bild zu erhalten.

Immer mehrere Posen ausporbieren. Wehr sich nicht sicher ist dem kann ich das Buch Posen, Posen, Posen empfehlen wo man sich viele abschauen kann.

Blickrichtung: Der Blick muss nicht immer direkt in die Kamera sein. Er kann auch an der Kamera vorbeigehen, allerdings sollte er dann deutlich vorbei gehen. Bei seitlicher Aufnahmerichtung lässt man am besten vor dem Gesicht in Blickrichtung mehr Platz um eine bessere Wirkung zu erhalten. Auch ist die Aufnahmehöhe für die Aussage des Bildes wichtig. Muss man auf eine Person aufschauen, begegnet man sich auf Augenhöhe. Wichtig für Bewerbungsbilder.

Beleuchtung: Wichtig ist das die Augen nicht im Schatten verschwinden. Ich persönlich stelle das Modell gerne gegen die Sonne und helle dann wenn nötig mit einem Reflektor oder einem Blitz auf. So bekomme ich keine harten Schatten und das Modell muss nicht in die Sonne blicken.

Körperteile und Requisiten: Keine wichtigen Körperteile einfach abschneiden. Wenn sich Modells unsicherfühlen kann man ihnen Requisiten in die Handgeben. Ein Handy zB. oder einen Stift. Sie können aber auch dazu dienen die Ausage das Bildes zu unterstreichen

Belichtungszeit: Immer daran denken das man die Belichtungszeit nicht zu kurz wählt um Bewegungen einfrieren zu können und keine unscharfen Bilder zu erhalten.

Blitz: Oft ist es zu dunkel, dann muss man Blitzen. Hier gibt es einige Dinge zu beachten. Ein gewisser Abstand zum Hintergrund minimiert Schlagschatten. Immer auf Reflexionen in Brillen oder auch auf glänzenden Oberflächen achten. Bei Gegenlicht kann er dazu dienen Gesichter aufzuhellen. In Räumen kann man auch indirekt blitzen, was wieder gegen Schlagschatten hilft und eine angenehme Ausleuchtung ergibt.


(verfasst von Alex am 26.10.2015)

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