Nikon D500 und Tokina AT-X 11-16mm f/2,8 Pro DX II

Hier eine Zusammenfassung meiner ersten Eindrücke der Nikon D500 und dem Tokina AT-X 11-16mm f/2,8 Pro DX II.

Für eine DX-Kamera hat die D500 ein großes Gehäuse. Beim Handling sind mir, verglichen mit dem der D7000, folgende Dinge sofort positiv aufgefallen:

  • ISO-Taste befindet sich jetzt rechts hinter dem Auslöser (Belichtungsdreieck jetzt in einer Hand)
  • Sie besitzt einen größeren Sucher (dafür wurde auf den Blitz verzichtet)
  • Eigene AF-ON Taste
  • Beleuchtete Tasten (für mich bei Konzerten sehr hilfreich)
  • Joystick/Subwähler
  • Zusätzliche OK Taste
  • Zusätzliche F2 Taste

    • Sonstiges

      • Autofokus
      • Bildqualität
      • Live-View und Touchscreen
      • DX-Format
      • Batteriegriff
      • Akkus

      Autofokus

      Bei den ersten Bildversuchen ist auch der extrem schnelle und sichere Autofokus aufgefallen. Perfekt für mich, da er auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen immer gut scharfstellt. Auch das 3D-Tracking hat bei den ersten Versuchen erstaunlich gut gearbeitet. Mit all seinen Einstellungsmöglichkeiten eine tolle Bereicherung für Konzertfotografen.

      Bildqualität

      Zur Bildqualität nur ganz kurz. Ich mache keine Labortests, will und brauche diese auch nicht. Für mich zählt nur was ich am Ende eines Konzertes eingefangen habe. Das ganze mit wenig Rauschen, möglichst scharf und viel Dynamik. All das meistert die Kamera in meinen Augen perfekt.
      Zusätzlich ist sie mit 10/s auch sehr schnell, was vielleicht in der ein oder anderen Situation hilfreich sein kann.

      Live-View und Touchscreen

      Da ich den Live-View nicht viel verwende kann ich dazu nur wenig sagen. Manche wünschen sich einen schnelleren Autofokus und einen weiter schwenkbaren Monitor. Für meinen Geschmack reicht es vollkommen.
      Beim Touchscreen allerdings könnte man nachbessern. Es lässt sich wunderbar durch die Bilder wischen und zoomen, aber leider keine Einstellungen vornehmen und durchs Menü klicken.

      DX-Format

      Der DX-Sensor hat einen Cropfaktor von 1,5. Hier gehen die Meinungen auseinander. Für mich ein Vorteil, da ich auf großen Bühnen näher an das Motiv herankomme ohne ein weiteres Objektiv zu kaufen. Daraus ergibt sich, dass der Kamera am Weitwinkelbereich etwas fehlt. Ein weiterer Vorteil ist es natürlich, wenn man bereits DX-Objektive besitzt und sich so keine teuren FX-Objektive kaufen muss.

      Batteriegriff

      Da ich den Batteriegriff schon von der D7000 gewohnt bin und er mir beim Fotografieren mit großen Objektiven im Hochfort das Handling vereinfacht, habe ich mir auch einen zur D500 bestellt. Ich hab mich für einen Nachbau entschieden und kann nur positives dazu sagen. Dieser sitzt sogar fester als das Original. Einziger Nachteil: Die Zusatztaste lässt sich nicht frei belegen.

      Akkus

      Zu den Akkus. Grundsätzlich sind es die gleichen Akkus wie bei der Nikon D7000, also der EN-EL 15. Allerdings wird von der D500 nur eine neuere Version unterstützt. Nikon tauscht diese aber kostenlos gegen eine neue Version aus.

      Tokina AT-X 11-16mm f/2,8 Pro DX II

      Die Auswahl an lichtstarken Weitwinkelobjektiven ist im DX-Format nicht besonders groß. Beim recherchieren kam mir immer wieder das Tokina unter das ich mir am Ende auch zugelegt habe. Ohne viel herum zu reden, ich bin zufrieden. Nicht mehr Flares bei Gegenlicht, und die Verzeichnungen lassen sich gut korrigieren.

      Links zu Beispielbildern:


      (verfasst von Alex am 17.02.2017)

Gib hier deine Berwertung oder Kommentar ab




Noch kein Kommentar